pKV – maximaler Arbeitgeberzuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung in 2014

Für 2014 berechnet sich der Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung wie folgt:

  • Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegt aktuell bei 15,5 %
  • Davon trägt der Arbeitnehmer 8,2 %, der Arbeitgeber 7,3 %
  • Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze für 2014 beträgt 4.050€, daraus 7,3% = maximaler Arbeitgeberzuschuss von 295,65€ pro Monat

  • Der Beitragssatz zur Pflegepflichtversicherung beträgt aktuell 2,05 %
  • Diesen tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Hälfte, also zu jeweils 1,025 %
  • Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze für 2014 beträgt 4.050€, daraus 1,025% = maximaler Arbeitgeberzuschuss von 41,51€ pro Monat

Also beträgt der maximale Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung in 2014 337,16€. Der Arbeitgeberzuschuss ist durch den Höchstbetrag für die GKV begrenzt.

Haben Sie das Gefühl Ihre Krankenversicherung ist zu teuer?

Unser Service:

Prüfung Ihrer bestehenden privaten Krankenversicherung als stichtagsbezogene, einmalige Tiefenanalyse bezüglich Leistungsdefinitionen und –bestandteilen sowie Beiträgen. Einholung von Optimierungsvorschlägen mit einer konkreten Empfehlung zur Gestaltung des Versicherungsschutzes bei dem bestehenden Versicherer und ggf. Einholung von Alternativvorschlägen bei anderen Versicherern.

Wir haben langjährige Erfahrung – nutzen Sie diesen Vorteil!

Sprechen Sie mit uns und wir zeigen Ihnen die richtige Lösung!

Pflegeversicherung – Müssen Kinder für Ihre Eltern zahlen?

Pflege kostet viel Geld!

Mit der Einführung des „Pflege-Bahr“ durch staatliche Förderung, möchte der Gesetzgeber die nächste Generation motivieren sich mit der Pflegeversicherung auseinanderzusetzen. Den Fehlern aus der Vergangenheit – mangelnde Vorsorge – soll entgegengewirkt werden. Durch die demographische Entwicklung, die Lebenserwartung steigt jährlich, verschärft sich die Situation.

Leider erleben die Betroffenen und deren Kinder oft ein böses Erwachen, wenn der Pflegebedürftige an seine finanziellen Grenzen stößt.

  • Einkommen und Vermögen muss als erstes eingesetzt werden

Ein Pflegeheimlatz kostet meist 3.000 EUR oder mehr, je nach Region. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt einen Teil ab, das sind derzeit 235€ bis 1.550€. Ist dem Pflegebedürftigen nicht möglich die restlichen Kosten selbst aus seiner Rente, Kapitalerträge oder Vermögen zu erbringen prüft das Sozialamt, ob der Betroffene in den vergangenen zehn Jahren größere Vermögenswerte verschenkt hat. Diese Vermögenswerte kann das Sozialamt zurückfordern, da Sozialhilfe nur nachrangig gewährt wird.

  • Kinder müssen dann zahlen

Wurden alle Vermögenswerte aufgezehrt, kann das Sozialamt unter bestimmten Voraussetzungen Verwandte in gerader Linie zu Unterhalt für den Pflegebedürftigen verpflichten. Das betrifft Ehepartner, Kinder, Enkel und Großeltern. Nicht verpflichtet sind die Geschwister, Stiefkinder, Onkel und Tanten. Diese Konsequenzen werden vielen erst zu spät bewusst wird.

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Pflegeversicherung – staatlich geförderte „Pflege-Bahr“

Ab dem 01. Januar 2013 wird erstmalig die private Pflegevorsorge vom Staat gefördert. Wie die staatliche Förderung funktioniert und was dahinter steckt finden Sie im folgenden Überblick.

Staatliche Förderung:

  • 60 Euro pro Jahr (unabhängig vom Einkommen) für jeden Bürger
  • ab dem 18. Lebensjahr
  • muss in der sozialen oder in der privaten Pflege(pflicht)versicherung versichert sein und noch keine Leistungen beziehen oder bezogen haben
  • die Zulage wird automatisch gezahlt, Beantragung erfolgt durch den Versicherer

Eigenbeteiligung des Kunden:

  • Einzahlung mindestens 10 Euro monatlich aus eigenen Mitteln
  • Eigenbetrag + staatlichen Förderung in Höhe von 5€ = 15€ monatlicher Mindestbeitrag

Annahmerichtlinien:

  • Für die Versicherer/Anbieter besteht Kontrahierungszwang, d.h. die Anbieter dürfen keine Kunden aufgrund von Alter oder Krankheit ablehnen
  • Gesundheitsprüfungen, Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse sind nicht zulässig

Wartezeiten:

  • das Gesetz sieht eine fünfjährige Wartezeit vor, eine längere Wartezeit als fünf Jahre ist durch das Gesetz ausgeschlossen
  • der Versicherer/Anbieter kann zum Kundenvorteil eine kürzere Wartezeit vereinbaren
  • tritt während der vereinbarten Wartezeit Pflegebedürftigkeit ein, bekommt der Kunde nach Ablauf der vertraglich festgelegten Wartezeit Leistungen

Mindestversicherungssummen:

  • Pflegestufe III: Mindestleistung von 600 Euro
  • Pflegestufe II: Mindestens 30% der in Stufe III versicherten Summe
  • Pflegestufe I: Mindestens 20% der in Stufe III versicherten Summe
  • Pflegestufe 0: Mindestens 10% der in Stufe III versicherten Summe
  • höhere Summen können vereinbart werden

Geltungsbereich:

  • eine Zahlung im Ausland wird nur dann gezahlt, wenn die gesetzliche Pflegeversicherung dort ebenfalls Leistungen erbringt, was in der EU und in Ländern des EWR die Regel ist

Förderung bereits bestehender Versicherungsverträge

  • scheidet in der Regel aus, da die Verträge die obengenannten gesetzlichen Voraussetzungen (Verbot von Gesundheitsprüfungen, Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen) nicht erfüllen

Tarifangebot:

  • noch nicht alle Versicherer bieten aktuell die staatlich geförderte Pflegeversicherung an
  • zu den Anbietern zählen derzeit Allianz, Barmenia, Deutscher Ring, Signal Iduna, DKV
  • wir gehen davon aus, dass weitere Anbieter in Kürze folgen

Aus meiner Sicht empfiehlt es sich weitere Leistungen in einem nicht förderfähigen Tarif abzudecken. Durch die Kalkulation mit Gesundheitsfragen sind die Angebote in der Regel etwas günstiger.

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Was bedeutet das Unisex-Urteil für unsere Versicherungsnehmer ab 21.12.2012?

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 01.03.2011:

 Die Risikodifferenzierung zwischen Frauen und Männern ist grundsätzlich zulässig, wenn diese objektiv belegbar ist.

 Aber: Ausnahme (Artikel 5, Absatz 2) ist formell zum 21.12.2012 ungültig, da diese ohne zeitliche Befristung im Widerspruch zur grundsätzlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann steht

 Die EU-Kommission war aus übergeordneten politischen Gründen nicht zur Neufassung und Korrektur dieses formalen Fehlers bereit.

Das Ergebnis: Unisex-Tarife für das Neugeschäft ab 21.12.2012. Ab dem 21.12.2012 dürfen Versicherer nur noch geschlechtsunabhängige Beiträge verlangen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handlungsempfehlungen für 2012

Frauen

Trotz der aktuell diskutierten Gesetzesänderungen hat ein heutiger Abschluss bei konkretem Bedarf folgende Vorteile:

 Sicherung des Eintrittsalters und damit eines günstigeren Beitrags

 Sicherung des Gesundheitszustands, eine spätere Risikoprüfung kann bei Verschlechterung des Gesundheitszustands zu Risikozuschlägen, Ausschlüssen oder schlimmstenfalls zur Ablehnung führen

Männer

Für die gesamten Altersvorsorge–, Kranken– und Pflegeversicherungstarife gilt i.d.R.:

 Die Unisex-Beiträge werden für Männer steigen

 Männer können sich also bei Abschluss in 2012 teilweise deutliche Beitragsvorteile dauerhaft sichern

 Das gilt auch für männliche Kinder und Jugendliche

Ausnahme: Risikolebensversicherung, siehe Argumente Frauen!

Einige Versicherer bieten bereits jetzt Übergangstarife an, die die günstigere Tarifkalkulation berücksichtigen. Im Bereich der Kranken– und Pflegeversicherung gibt es

für Männer


 

und für Frauen.


 

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Das Aktiv-Vorsorge-Konzept

Als Personenversicherungsspezialisten bieten wir unseren Mandanten Lösungen für:

Betriebliche und privaten Altersvorsorge

 Private Renten– und Lebensversicherungen

 Basis– oder Rüruprentenversicherungen

 Riester Renten (Sparpläne, Fonds, Versicherungen)

 Direktversicherungen, Pensions- und Unterstützungskassen, Pensionsfonds, Direkt– bzw. Pensionszusagen

Schutz der Familie und der Arbeitskraft

 Risikolebens- / Todesfallversicherung

 Berufsunfähigkeits– und schwere Krankheitenversicherungen (Dread-Disease-Versicherung)

 Private und betriebliche Unfallversicherungen

Vermögensoptimierung und Kapitalaufbau

 Fondssparpläne und Kapitalanlagen

 Bausparpläne

 Kapitalanlagen im Versicherungsmantel

Kranken– und Pflegeversicherung

 Krankenzusatzversicherungen (z.B. Heilpraktikerleistungen, Brille, Zahnersatz, Zwei– oder Einbettzimmer im Krankenhaus)

 Private Krankenversicherungen

 Pflegezusatzversicherungen

Durch unsere langjährige Erfahrung und einem Netzwerk von Spezialisten sind Sie bei uns in guten Händen!

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