Der Mindestlohn gilt

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro.

Rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor werden maßgeblich von dieser Neuregelung profitieren. Ihre Löhne werden durch die Einführung eines Mindestlohns ab dem 1. Januar 2015 steigen. Der gesetzliche Mindestlohn setzt eine feste Grenze, die in Zukunft nicht mehr unterschritten werden darf. Somit schützt der Mindestlohn Beschäftigte im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen und verringert so die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die trotz Vollzeitbeschäftigung auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Mindestlohn-Hotline

Zusätzlich zu den Informationen auf der Website http://www.der-mindestlohn-gilt.de haben Sie die Möglichkeit, weitere Informationen zum Mindestlohn über eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline zu erhalten. Die Hotline richtet sich gleichermaßen an Bürgerinnen und Bürger, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen.
Mindestlohn Hotline

 

 

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer +493060280028 erreichbar.

 

Durch unsere langjährige Erfahrung und einem Netzwerk von Spezialisten sind Sie bei uns in guten Händen!

 

Sprechen Sie mit uns und wir zeigen Ihnen die richtige Lösung.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

gRV – Das Rentenpaket ist da!

Seit dem 1. Juli 2014 gilt das Rentenpaket der Bundesregierung.

Mit in Kraft des Rentenpaketes profitieren über zehn Millionen Rentnerinnen und Rentner von:

  1. Abschlagsfreie Rente ab 63: Wer 45 Jahre Beitragsjahre in der Rentenversicherung hat, kann ab 1. Juli 2014 mit Vollendung des 63. Lebensjahres (vom Jahrgang 1953 an aufwachsend) ohne Abschläge in den Ruhestand gehen. Zudem werden die Anspruchsvoraussetzungen erleichtert: Kurzzeitige Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit (Bezug von Arbeitslosengeld I), Zeiten der Pflege (sofern Versicherungspflicht bestand), Erziehung von Kindern bis zum 10. Lebensjahr sowie Schlechtwetter-, Insolvenz- oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet. Mit dem Rentenpaket kann die Wartezeit von 45 Jahren auch erstmals mit freiwilligen Beiträgen begründet werden – dies ist wichtig für freiwillig Versicherte wie z.B. selbstständige Handwerker.
  2. Die Mütterrente verbessert die soziale Absicherung von Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen und erzogen haben. Sie erhalten einen zusätzlichen Entgeltpunkt für jedes Kind, der auf ihren bestehenden Rentenanspruch aufgeschlagen bzw. für die spätere Rente berücksichtigt wird.
  3. Menschen, die ab dem 1. Juli 2014 in Erwerbsminderungsrente gehen, profitieren von der verbesserten Erwerbsminderungsrente: Die sogenannte Zurechnungszeit wird um zwei Jahre – von 60 auf 62 Jahre – verlängert. Erwerbsgeminderte werden dann so gestellt, als ob sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen zwei Jahre länger als bisher gearbeitet hätten. Darüber hinaus findet nun eine sogenannte Günstigerprüfung statt: Kam es in den letzten vier Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung bereits zu Lohneinbußen, beispielsweise bei gesundheitlich bedingter Teilzeitarbeit, dann werden die letzten vier Jahre bei der Rentenberechnung nicht berücksichtigt, weil sie den Anspruch mindern.
  4. Das Reha-Budget (Leistungen der Rentenversicherung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation) wird an die Bevölkerungsentwicklung angepasst. Rückwirkend zum 1. Januar 2014 wird das jährliche Reha-Budget dadurch um rund 100 Millionen Euro erhöht. Der jährliche Aufschlag steigt auf 233 Millionen Euro im Jahr 2017.

Neben den gesetzlichen Neuregelungen greift turnusgemäß zum 1. Juli die jährliche Rentenanpassung. Die gesetzlichen Renten steigen mit der diesjährigen Rentenanpassung merklich an – in Westdeutschland um 1,67 Prozent, in den neuen Ländern um 2,53 Prozent. Der aktuelle Rentenwert steigt damit auf 28,61 Euro, der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 26,39 Euro. Die höhere Rentenanpassung in den neuen Ländern hat zwei Gründe: Zum einen fiel die Lohnentwicklung, auf der die Rentenanpassung basiert, im Osten höher aus. Zum anderen werden im Westen nicht vorgenommene Rentenkürzungen – letztmalig – durch einen Abschlag vom Rentenplus ausgeglichen, während dieser Prozess in den neuen Ländern bereits vor zwei Jahren abgeschlossen wurde. Der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern steigt von 91,5 Prozent auf 92,2 Prozent des Westwerts.

Weitere Informationen zu den neuen Leistungen des Rentenpakets finden Sie unter www.rentenpaket.de oder durch das Bürgertelefon zum Thema „Rente“. Die Telefonnummer ist erreichbar von montags bis donnerstags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter: +4930221911001

Quelle: © Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Stand: 01.07.2014

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