gRV – Wer bekommt Erwerbsminderungsrente

Pro Jahr können etwa 170.000 bis 180.000 Frauen und Männer in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur noch in einem geringen Umfang arbeiten. Ca. 171.000 neue Erwerbsgeminderte wurden in 2014 gezählt.

In den letzten 20 Jahren haben sich die Ursachen erhebliche verändert.

Besonders der Anteil an psychischer Erkrankungen stieg dramatisch. Der Anteil von Burnout & Co ist in den letzten 20 Jahren (von 1993 bis 2013) von 15,4 auf 42,7 Prozent gestiegen, in 2013 bereits auf 74.745 Versicherte. Experten sehen eine klare Tendenz: weiter steigend.

Bei orthopädischen Erkrankungen sank der Anteil neuer Renten innerhalb von zwei Jahrzehnten von 30,1 auf 13,6 Prozent (in absoluten Zahlen: von 81.037 auf 23.803), bei Herz-Kreislauferkrankungen von 21,3 Prozent (im Jahr 1993) auf nur noch 9,5 Prozent (im Jahr 2013).

Wer seinen Lebensunterhalt von seinem Arbeitseinkommen bestreitet, sollte sich zusätzlich absichern. Insbesondere die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung hat gegenüber den privaten Angeboten Vorteile. So können Sie z. B. ohne Gesundheitsprüfung und mit Steuer- und ggf. Sozialversicherungsersparnis Ihr Risiko absichern.

Durch unsere langjährige Erfahrung und einem Netzwerk von Spezialisten sind Sie bei uns in guten Händen!

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Was bedeutet das Unisex-Urteil für unsere Versicherungsnehmer ab 21.12.2012?

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 01.03.2011:

 Die Risikodifferenzierung zwischen Frauen und Männern ist grundsätzlich zulässig, wenn diese objektiv belegbar ist.

 Aber: Ausnahme (Artikel 5, Absatz 2) ist formell zum 21.12.2012 ungültig, da diese ohne zeitliche Befristung im Widerspruch zur grundsätzlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann steht

 Die EU-Kommission war aus übergeordneten politischen Gründen nicht zur Neufassung und Korrektur dieses formalen Fehlers bereit.

Das Ergebnis: Unisex-Tarife für das Neugeschäft ab 21.12.2012. Ab dem 21.12.2012 dürfen Versicherer nur noch geschlechtsunabhängige Beiträge verlangen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handlungsempfehlungen für 2012

Frauen

Trotz der aktuell diskutierten Gesetzesänderungen hat ein heutiger Abschluss bei konkretem Bedarf folgende Vorteile:

 Sicherung des Eintrittsalters und damit eines günstigeren Beitrags

 Sicherung des Gesundheitszustands, eine spätere Risikoprüfung kann bei Verschlechterung des Gesundheitszustands zu Risikozuschlägen, Ausschlüssen oder schlimmstenfalls zur Ablehnung führen

Männer

Für die gesamten Altersvorsorge–, Kranken– und Pflegeversicherungstarife gilt i.d.R.:

 Die Unisex-Beiträge werden für Männer steigen

 Männer können sich also bei Abschluss in 2012 teilweise deutliche Beitragsvorteile dauerhaft sichern

 Das gilt auch für männliche Kinder und Jugendliche

Ausnahme: Risikolebensversicherung, siehe Argumente Frauen!

Einige Versicherer bieten bereits jetzt Übergangstarife an, die die günstigere Tarifkalkulation berücksichtigen. Im Bereich der Kranken– und Pflegeversicherung gibt es

für Männer


 

und für Frauen.


 

Wir haben langjährige Erfahrung – nutzen Sie diesen Vorteil!

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Das Aktiv-Vorsorge-Konzept

Als Personenversicherungsspezialisten bieten wir unseren Mandanten Lösungen für:

Betriebliche und privaten Altersvorsorge

 Private Renten– und Lebensversicherungen

 Basis– oder Rüruprentenversicherungen

 Riester Renten (Sparpläne, Fonds, Versicherungen)

 Direktversicherungen, Pensions- und Unterstützungskassen, Pensionsfonds, Direkt– bzw. Pensionszusagen

Schutz der Familie und der Arbeitskraft

 Risikolebens- / Todesfallversicherung

 Berufsunfähigkeits– und schwere Krankheitenversicherungen (Dread-Disease-Versicherung)

 Private und betriebliche Unfallversicherungen

Vermögensoptimierung und Kapitalaufbau

 Fondssparpläne und Kapitalanlagen

 Bausparpläne

 Kapitalanlagen im Versicherungsmantel

Kranken– und Pflegeversicherung

 Krankenzusatzversicherungen (z.B. Heilpraktikerleistungen, Brille, Zahnersatz, Zwei– oder Einbettzimmer im Krankenhaus)

 Private Krankenversicherungen

 Pflegezusatzversicherungen

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